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SCHLUSSWORT DES SPONSORS

Mag. Claudia Handl, Leiterin Business Unit Transplantation & Immunologie,
NOVARTIS Pharma GmbH, Wien

Mag. Claudia Handl lud zum Abschluss der Veranstaltung zu einer kleinen Zeitreise in das eben abgelauene zwanzigste Jahrhundert ein, in dem die Organtransplantation von anfänglichen Tierversuchen bis zur heutigen Perfektion entwickelt wurde. Bereits in der Frühphase hat man gesehen, dass das chirurgische Können allein nicht zum Erfolg führt, sondern dass für das Überleben eines Transplantats das Immunsystem eine ganz entscheidende Rolle spielt.
Dieses versuchte man bei den ersten Versuchen durch Ganzkörperbestrahlungen auszuschalten, dann hat man es mit Chemotherapie (in Anlehnung an die Onkologie) probiert. Erst als die Patienten Steroide zusammen mit Azathioprin bekamen, konnte eine Abstoßung ohne gravierende Nebenwirkungen verhindert werden.


Mit dem Ciclosporin A, das von der Firma Sandoz (jetzt Novartis) entdeckt wurde, stand vor ca. zwanzig Jahren erstmals ein Immunsuppressivum zur Verfügung, das Transplantationen in größerem Umfang ermöglichte, weil es Abstoßungen zuverlässig verhindert und die Nebenwirkungen in erträglichen Grenzen hält. Novartis blieb dieser Linie treu und engagiert sich seither, Substanzen mit verlässlichem Abstoßungsschutz und immer weniger Nebenwirkungen zu entwickeln. Prof. Ferdinand Mühlbacher hat das „AEB-071“ erwähnt, welches einen neuen Meilenstein dieser Arbeit markiert.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute das vierte Symposium gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen der verschiedenen Organbereiche veranstalten konnten. Die Arbeit, immer die wichtigsten Themen und die besten Referenten dafür zu finden, war interessant und spannend. Ich darf versichern, dass wir auch im nächsten Jahr mit Ihnen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zusammenarbeiten wollen und werden.

Ein persönliches Anliegen an alle transplantierten Patienten: nehmen Sie die Ihnen verschriebenen Medikamente ein, regelmäßig und in der verordneten Dosis. Medikamente die nicht eingenommen werden, können nicht wirken.

Reihenfolge von links nach rechts: Mag. Roland Bettschart, Mag. Daniela Pedross, Uschi Christl (ORF Oberösterreich) Dr. Birgit Kofler

Zum guten Schluss bitten wir auch einmal die Veranstalter vor den Vorhang, welche die bisherigen vier Symposien samt aller Vorarbeiten bis ins kleinste Detail perfekt vorbereiteten und zu einem Erfolg für unsere Sache führten:

Die Leitung der Medien- und Kommunikationsfirma B&K, hier auf diesem Foto mit Fernsehmoderatorin Uschi Christl, nach dem am 1. Juni gemeinsam abgehaltenen Medienseminar.